Nebenverdienst – Womit lässt sich nebenbei Geld verdienen?

By Tom | Uncategorized

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Nebenverdienst – Womit lässt sich nebenbei Geld verdienen?

Wir alle möchten uns gewisse Sachen in unserem Leben leisten. Das geht aber nicht immer einher mit unserem Gehalt. Wer das nicht auf sich sitzen lassen will, der kann seine Einnahmen durch einen Nebenverdienst aufstocken. Aber auch für Studenten, die ja bekanntlich öfter mal knapp bei Kasse sind, ist ein Nebenverdienst neben dem Studium eine Möglichkeit, sich ein Taschengeld dazu zu verdienen.
Es gibt zahlreiche Mittel für einen Nebenverdienst, Internet sei Dank, heute mehr denn je. Doch was ist Nebenverdienst eigentlich, beziehungsweise was zählt alles dazu? Wer kann, beziehungsweise darf Geld nebenbei verdienen und wie hoch darf der Betrag sein? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Artikel.

Was ist Nebenverdienst?

Als Nebenbeschäftigung oder Nebenverdienst gilt grundsätzlich jede Tätigkeit, die neben dem Hauptberuf ausgeführt wird. Das heißt, Du arbeitest eine geringere Stundenanzahl, als in Deiner hauptberuflichen Tätigkeit.
Ein Nebenjob ist dabei nicht dasselbe wie ein Minijob. Minijobs sind auf 450 Euro-Basis vergütete Jobs oder geringfügige Beschäftigungen. Der Arbeitgeber zahlt dabei Abgaben und Steuern, der Arbeitnehmer ist dafür nicht kranken-pflege oder rentenversichert. Ein Minijob eignet sich durchaus auch als Nebenverdienst.
Erträge aus selbstständiger Tätigkeit, die neben dem Hauptberuf ausgeführt wird, gelten ebenfalls als Nebenverdienst.

Wer sucht Nebenverdienst?

Theoretisch kann jeder einen Nebenverdienst ausüben, der hauptberuflich angestellt ist. Das ist der Student aber nicht, denkst Du jetzt? Das Studium gilt in Deutschland als Haupttätigkeit. Genauso wie bei Nicht-Studenten, darf der Nebenverdienst neben dem Studium eine bestimmte Stundenanzahl pro Tag, Woche oder Monat, nicht überschreiten. Viele Studenten finanzieren sich durch einen Nebenverdienst ihr Studium und schaffen es sogar noch, Rücklagen zu schaffen.
Wenn es um die Gründe für einen Nebenverdienst gilt, so unterscheiden sich diese individuell. Manche können mit ihrem hauptberuflichen Gehalt die Rechnungen nicht begleichen und sind gezwungen einen Zweitjob anzunehmen. Andere wiederum möchten sich so etwas leisten, was der Hauptberuf nicht finanzieren könnte, wie ein Auto oder einen Urlaub.
Wieder andere betreiben einen Nebenverdienst, weil sie sich langsam ihre finanzielle Freiheit erarbeiten wollen. Indem sie die laufenden Kosten durch den Hauptberuf decken, können sie die Einnahmen aus ihrem Nebenverdienst sparen und später anlegen.

Was musst Du beim Nebenverdienst beachten?

Zwar ist es jedem erlaubt, einen Nebenverdienst auszuführen, jedoch ist Vorsicht geboten, denn es gibt einige Dinge zu beachten. Heute ist es üblich, dass Arbeitsverträge eine Klausel bezüglich Nebenverdienst beinhalten. Darin steht normalerweise, dass der Arbeitnehmer den Arbeitgeber von seiner nebenberuflichen Tätigkeit in Kenntnis setzen muss. Du brauchst quasi die Erlaubnis Deines Chefs, um einen Nebenverdienst ausführen zu können.
Diese Klausel reguliert, dass die nebenberufliche Tätigkeit der hauptberuflichen nicht in die Quere kommt. Dabei ist vor allem die Interessenkollision ein wichtiger Punkt. Das Wettbewerbsverbot untersagt es nämlich, einen Nebenverdienst bei einem Konkurrenten Deines Hauptarbeitgebers anzugehen. Wer gegen dieses Verbot verstößt, ist dem Arbeitgeber gegenüber schadensersatzpflichtig und muss eventuell mit einer Kündigung rechnen.
Verbietet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Aufnahme eines Nebenjobs, so muss er das begründen können.
Im Urlaub gilt, eine Nebentätigkeit darf den Zweck des Urlaubes nicht unterbrechen. § 8 des Bundesurlaubsgesetzes besagt, dass der Urlaub der Erholung dient. Diese darf nicht durch Aufnahme einer nebenberuflichen Tätigkeit unterbrochen werden. Genauso verhält es sich im Falle von Krankheit. Bist Du krankheitsbedingt arbeitsunfähig, musst Du Dich Deiner Genesung fördernd verhalten. Das schließt einen Nebenverdienst aus.

Wie viel darf Ich im Nebenverdienst arbeiten?

In Deutschland gibt es eine gesetzlich festgelegt Grenze der Höchstarbeitsdauer. Laut § 3 des Arbeitszeitgesetzes darf die Höchstarbeitsdauer 10 Stunden täglich nicht überschreiten. Wenn Du bereits acht Stunden am Tag in Deinem Hauptberuf arbeitest, darfst Du an diesem Tag also nur noch zwei Stunden für Deinen Nebenverdienst aufwenden.
Außerdem gilt, dass zwischen den zwei Tätigkeiten an zwei Tagen mindestens elf Stunden liegen müssen. Du kannst also nicht bis ein Uhr nachts Kellnern und dann um sechs Uhr morgens am nächsten Tag ins Büro gehen. Hier kann und sollte der Chef einschreiten. Dieser hat das Recht und die Pflicht die gesetzlichen Arbeitszeiten einzuhalten und zu intervenieren, wenn er merkt, dass die Nebentätigkeit den Arbeitnehmer physisch oder psychisch belastet.

Wie wird Nebenverdienst versteuert?

Einnahmen aus Nebenverdienst müssen je nach Länge des Jobs und Höhe des Gehalts unterschiedlich versteuert werden.
2013 haben sich die gesetzlichen Vorgaben für Minijobs geändert. Davor waren alle Einnahmen aus einem Minijob, die 400 Euro nicht überschreiten, steuer- und sozialversicherungsfrei. 2013 wurde dieser Satz auf 450 Euro angehoben. Allerdings unterliegen Minijobs nun auch der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Unter bestimmten Voraussetzungen, kannst Du Dich von dieser jedoch befreien lassen. Minijobs sind dadurch sehr beliebt geworden und finden sich in immer mehr Haushalten, weil der daraus erzielte Nebenverdienst netto ausgezahlt wird.
Weiterhin kann ein Nebenverdienst aus einer kurzfristigen Beschäftigung erworben werden. Eine Tätigkeit gilt als kurzfristige Beschäftigung, wenn sie die Dauer von 50 tagen oder zwei Monaten nicht überschreitet. Der erarbeitete Nebenverdienst darf hier auch die Grenze von 450 Euro überschreiten und als geringfügig gelten. Allerdings darf die Tätigkeit nicht berufsmäßig ausgeübt werden. Das bedeutet, dass Du entweder fest angestellt oder selbstständig bist. Auch bei Personen, die noch nie gearbeitet haben und bei Schülern und Studenten gilt die kurzfristige Beschäftigung als nicht berufsmäßig.
Arbeitest Du länger, als die bei einer kurzfristigen Beschäftigung festgelegten zwei Monate und verdienst zwischen 450 Euro und 850 Euro pro Monat, liegst Du in der Gleitzone. Deine Beschäftigung ist sozialversicherungspflichtig, allerdings zahlst Du weniger Steuern. Menschen, die in die Steuerklassen I – IV fallen, sind von der Steuerpflicht befreit.

Nebenverdienst aus nicht geringfügiger Beschäftigung

Jeder Nebenverdienst, der 850 Euro übersteigt, ist voll versicherungs- und steuerpflichtig. Doch auch hier gelten teilweise andere Regeln, je nachdem, in welcher Situation Du Dich befindest.
Gehst Du zusätzlich zum BAföG einem Nebenverdienst nach, gelten für Dich andere Sätze als für jemanden, der neben seinem Hauptberuf einen Nebenverdienst erzielt. Auch für Menschen die Arbeitslosengeld 1 oder 2 beziehen, gelten unterschiedliche Regeln.
Informiere Dich gründlich, bevor Du einem Nebenverdienst nachgehst. Es könnte sich nämlich herausstellen, dass es sich eher lohnt, einem Minijob nachzugehen. Vielen passiert es, dass sie aufgrund der Steuern unter diesem Satz landen.
Welche Möglichkeiten gibt es für einen Nebenverdienst?
Die Möglichkeiten, sich einen Nebenverdienst zu ersteigern, sind vielfältig. Und sie sind alle sehr unterschiedlich. Dadurch kann so gut wie jeder einem Nebenjob nachgehen. Viele Jobs erfordern keine Vorkenntnisse oder spezielle Fähigkeiten, andere wiederum sind spezialisierter. Wie der Hauptberuf auch, so kann auch der Nebenverdienst mal schlauchen, mal schwierig, mal langweilig sein.
Egal für welchen Nebenverdienst Du Dich letztendlich entscheidest, Du solltest Dir darüber im Klaren sein, dass ein Zweitjob viel Durchhaltevermögen abverlangt. Manche Jobs sind auch körperlich sehr anspruchsvoll und nicht für jeden zu empfehlen. Zudem kommt auch die mentale Belastung dazu, denn je mehr Du arbeitest, desto weniger Freizeit hast Du natürlich. Unterschätze nicht, wie schwer es sein kann, wenn alle Deine Freunde bei strahlendem Sonnenschein im Biergarten entspannen, während Du ihnen das Bier servierst.
Überlege also vorher gut, welche Art Nebenverdienst zu Deinem Lebensstil und Deiner Energie passt und probiere es dann aus. Merkst Du, dass diese Art Job nichts für Dich ist, probiere eine andere.

Nebenverdienst Offline

Die Möglichkeiten, sich einen Nebenverdienst zu erarbeiten sind grenzenlos. Viele Teenager fangen ihre Karriere mit dem Zeitung austragen an. Der Lohn ist gering und die Bedingungen können schon mal hart sein, denn die Zeitung muss auch bei Wind und Regen im Briefkasten sein. Muss der Rasen der 80-jährigen Nachbarn mal gemäht werden, bietet sich auch hier eine Möglichkeit für einen Nebenverdienst an. Bist Du handwerklich begabt, kannst Du Deine Dienstleistung ebenfalls über Zeitungsanzeigen anbieten.
Ab einem bestimmten Alter kommt auch die Arbeit in der Gastronomie als Nebenverdienst infrage. Kellnern kann sogar ein sehr lukratives Gehalt einbringen, denn Du verdienst idealerweise auch am Trinkgeld. Hier gilt es vorher die Bestimmungen abzusprechen, denn manche Arbeitgeber geben die Trinkgelder nicht an die Kellner aus. Versuche solche Stellen zu vermeiden, schließlich verdienst Du Dir Dein Trinkgeld mit guter Arbeit und solltest was davon haben. Viele Arbeitsstellen sammeln das Trinkgeld und teilen es auf die komplette Belegschaft auf, sodass auch die Küche was davon hat.
Lebst Du in einer Gegend mit einem Messegelände oder vielen Events generell, so kannst Du auch dort arbeiten. Ständig werden für Messen nicht nur Hostessen gesucht, sondern auch Leute für den Auf- und Abbau.

Nebenverdienst Online

Das Internet bietet nochmal einen Haufen Möglichkeiten für einen Nebenverdienst an. Dienstleistungen können auch online angeboten werden, beispielsweise auf myhammer.de. Services wie texten, programmieren, design und alles, was an einem Screen erledigt werden kann, sind außerdem ortsunabhängig, wenn Du nicht zu Meetings erscheinen musst. Dadurch stehen Dir weitaus mehr Jobs zur Verfügung und Du kannst als Freelancer so einen ordentlichen Nebenverdienst ersteigern.
Auch mit einem eigenen Online-Shop kannst Du Geld machen. Und das ist gar nicht mehr so kompliziert, wie es mal war. Dropshipping oder Amazon FBA bieten gute Möglichkeiten schnell und einfach einen Nebenverdienst zu erzielen.

Saisonaler Nebenverdienst

Zu guter Letzt gibt es noch haufenweise Jobs, die saisonal ausgeführt werden können. So werden auf Farmen, Bauernhöfen oder Weingütern stets Erntehelfer gesucht. So kannst Du Dir in wenigen Wochen Arbeit ein gutes Gehalt dazuverdienen.
Schaue dazu auch ruhig mal im Ausland. Spanien, Frankreich, Italien sind neben Deutschland große Weinproduzenten. Viele Weingüter stellen ihren Wein noch traditionell her und benutzen keine Maschinen zur Ernte, da diese die Trauben beschädigen können. Sie suchen also jedes Jahr nach Saisonarbeitern, die ruhig auch aus dem Ausland kommen dürfen. Auch Olivenöl muss irgendwo herkommen. Als einer der größten Produzenten, ist hier Griechenland der „place to be“.
Der große Vorteil bei Saisonarbeit, Du arbeitest einige Wochen hart und viel und hast danach eine gute Summe Geld zusammen. Denn meist gibst Du für Unterkunft und Verpflegung nicht viel aus, denn Du lebst auf der Farm oder dem Weingut und für Dein leibliches Wohl wird gesorgt. Bist Du also Schüler oder Student und gehst für sechs Wochen auf ein Weingut, liegst Du damit im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung und darfst Dein Gehalt komplett behalten.

Dies sind nur einige Beispiele, um einen Nebenverdienst zu ergattern. Nun bist Du bereit, es selbst in die Hand zu nehmen. Oder hast Du noch Fragen oder Kommentare? Dann kontaktiere uns!
Dein MoneyMentor.

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