Finanzielle Unabhängigkeit erreichen in kurzer Zeit

By Tom | Uncategorized

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Finanzielle Unabhängigkeit erreichen in kurzer Zeit

Das Thema finanzielle Unabhängigkeit war für die Menschen schon immer wichtig. Doch anders als noch bei den Großeltern, wo finanzielle Unabhängigkeit meist im hohen Alter in Sichtweite rückte, ist sie heute für fast jeden zum Greifen nahe. Vor allem junge Erwachsene streben vermehrt danach finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, noch bevor sie 30 sind. Es gibt haufenweise Artikel, die genau das versprechen.
Doch was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit überhaupt? Für wen kommt sie infrage? Gibt es sie überhaupt wirklich? Und wenn ja, wie erreiche ich finanzielle Unabhängigkeit? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Artikel. Am Ende hast Du hoffentlich eine gute Übersicht darüber, was finanzielle Unabhängigkeit eigentlich ist und wie auch Du sie erreichen kannst.

Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit?

Finanzielle Unabhängigkeit hat für jeden eine andere Bedeutung. Für viele heißt es, sich selbst versorgen zu können, das heißt, Du kannst Deinen Lebensunterhalt ohne die Hilfe anderer finanzieren. Wiederum andere empfinden finanzielle Unabhängigkeit als eine Loslösung von ihrem Partner, ihrem Job oder aber der eigenen Arbeitskraft.
Finanzielle Unabhängigkeit kann also viele Formen annehmen und kann sich im Laufe des Lebens auch ändern. Welche Bedeutung sie für Dich einnimmt, hängt von Deinen Zielen und Lebensvorstellungen ab.

Gibt es finanzielle Unabhängigkeit überhaupt?

Die Antwort auf diese Frage variiert je nachdem, wen Du fragst. Wir möchten hauptsächlich kurz über diese Frage sprechen, weil viele Menschen sich finanzielle Unabhängigkeit so vorstellen, dass sie nie wieder arbeiten müssen. Die Wahrheit könnte nicht weiter davon entfernt sein.
Unabhängigkeit egal welcher Art, erreicht man nicht, indem man auf der faulen Haut liegt. Man muss sie sich erarbeiten. Die Menschen, die ihren Job verlassen, müssen sich selbstständig machen, beziehungsweise andere Einnahmequellen finden, denn Unterkunft, Essen, Kleidung und Co kosten immer noch Geld.
Um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, wirst Du wahrscheinlich noch mehr arbeiten müssen, als zu Deinen Zeiten als Angestellter. Doch nichts was sich im Leben zu haben lohnt, ist leicht zu bekommen. Die Antwort ist also ja, es gibt finanzielle Unabhängigkeit. Sie sollte nur nicht mit Arbeitslosigkeit verwechselt werden.

Wie sieht finanzielle Unabhängigkeit aus?

Am Anfang unseres Lebens sind wir alle abhängig von unseren Eltern oder anderen Versorgern. Sie füttern uns, kleiden uns und so weiter, denn alleine würden wir das nicht bewältigen. Die erste Stufe auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeitbetritt man mit dem Taschengeld. Du entscheidest zum ersten Mal selber, was Du Dir von dem Geld kaufst und erhältst ein Gefühl dafür, was die Dinge kosten, beziehungsweise, dass sie eben überhaupt etwas kosten.
Mit dem ersten Nebenjob ist der nächste Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit getan. Du erarbeitest Dir zum ersten Mal ein Gehalt. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Job es ist – ob putzen, Rasenmähen, Zeitung austragen, Kellnern – und wie viel Du dabei verdienst. Ausschlaggebend ist, dass Du Deine Zeit gegen Geld tauschst und Dir so ein Stück finanzielle Unabhängigkeiterarbeitest, denn nun verfügst Du zum ersten Mal über eine Summe Geld. Und wenn die weg ist, ist sie weg. Auch das ist eine wichtige Lektion auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit, denn anfangs gehen wir doch alle etwas unvorsichtig mit unserem Geld um, nicht wahr?
Du hast also nun ein kleines Gehalt, von dem lässt sich aber noch nicht wirklich Miete zahlen. Steigen wir also noch eine Stufe höher, überspringen mal eben Studium und/oder Ausbildung und kommen beim ersten richtigen Job an. Nicht dass die vorigen Nebenjobs keine richtigen Jobs sind, auf keinen Fall. Doch dieser Job ist anders, denn er ermöglicht es Dir (idealerweise) Deinen Lebensunterhalt zum ersten Mal komplett selbst zu bestreiten.

Finanzielle Unabhängigkeit im Job

Du zahlst Deine Miete und Deine Versicherung selbst, füllst den Kühlschrank und kleidest Dich von Deinem Gehalt. Du hast also völlige finanzielle Unabhängigkeit zumindest von den Eltern erreicht. Nun kommst Du ganz alleine für Miete, Nebenkosten, Essen, eventuell das Auto und alles andere, was für Dich zum Leben gehört, auf.
Völlige finanzielle Unabhängigkeit hast Du damit aber nicht erreicht, denn Du befindest Dich in Abhängigkeit von Deinem Job, beziehungsweise Deiner Anstellung. Abhängig bist Du, weil Du auf den Job angewiesen bist. Verlierst Du ihn, kommt auch kein Geld rein. Das kreiert zwar gewisse Sicherheiten – festes Gehalt, Krankenversicherung, etc – aber es schränkt auch Deine Freiheit ein. Neben festen Arbeitszeiten kommen andere Verpflichtungen gegenüber Kollegen und Deinem Boss hinzu und wenn Du Pech hast, sind diese nicht besonders kollegial, womit Du Dich dann abfinden musst, wenn Du nicht gerade den Job wechseln willst.
Damit wollen wir aber nicht sagen, dass es nicht Arbeitsplätze gibt die ihre Mitarbeiter schätzen, Flexibilität erlauben und eine gute Work-Life-Balance und vernünftige Gehälter bieten. Die gibt es durchaus und es ist keine Schande angestellt sein zu wollen. Bedenke einfach, dass Du dadurch ein Stück Deiner Unabhängigkeit eintauschst.
Völlige finanzielle Unabhängigkeit erreichst Du nicht, ohne zu arbeiten. Allerdings musst Du in einer Position sein, in der Du nicht abhängig von anderen bist. Behältst Du zum Beispiel Deinen Job, bist Du erst finanziell unabhängig, wenn der Verlust Deines Arbeitsplatzes nicht Deine finanzielle Situation beeinträchtigt. Löst Du Dich vom Angestelltenverhältnis, so musst Du etwas anderes finden, was Geld einbringt.

Finanzielle Unabhängigkeit im Alter

Stell Dir vor, Du hast Dein ganzes Leben lang gearbeitet, vielleicht noch ein paar Kinder großgezogen und denen auch noch mit ihren Kindern geholfen. Nun möchtest Du endlich nach Deinen Regeln leben, ohne dass Du jemandem Rechenschaft schuldest. Das kannst Du aber nur begrenzt, wenn Du von der Rente lebst, denn auch die ist begrenzt. Leider hat keiner von uns Kontrolle über die Höhe unserer zukünftigen Rente, wir wissen nicht mal sicher, dass es sie in Zukunft überhaupt noch geben wird.
Wenn Du also nach Deinen Vorstellungen und Regeln Deinen Lebensabend verbringen willst, kommst Du um ein wenig finanzielle Unabhängigkeit nicht herum. So musst Du Dir nicht auch noch im Alter Gedanken darum machen, wie Du Essen auf den Tisch bringst. Wie viel Geld genau Du brauchst, kannst nur Du wissen. Es schadet nicht, sich mal hinzusetzen und über seine Vorstellungen nachzudenken.
Lebst Du in einer festen Partnerschaft, so mache das am besten mit Deinem Partner zusammen. Dabei geht es nicht darum, einen Geldbetrag festzulegen, sondern einen ungefähren Plan zu erstellen. Denn wenn Du in etwa weißt, was Du brauchst, kannst Du nach Wegen suchen, die das möglich machen.

Wie erreiche ich finanzielle Unabhängigkeit?

Um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, frage Dich zuallererst, warum Du das überhaupt möchtest. Geht es Dir um Freiheit, Altersvorsorge oder darum, mehr Geld zu verdienen? Jeder Grund hat seine Daseinsberechtigung und je ehrlicher Du zu Dir selbst bist, desto einfacher wird es, Dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Sprich ruhig mit Vertrauten darüber, manchmal kennen andere uns besser, als wir selbst. Oder gehe sogar zu einem externen Berater. Möchtest Du nicht darüber reden, schreib es wenigstens auf.
Seine Gedanken nach außen zu tragen, ob in Worten oder auf Papier, hat sich als extrem effektiv erwiesen. Deshalb sind Mind Maps und Vision Boards unter Unternehmern und Entrepreneuren so beliebt.
Hast Du den Grund für Deine finanzielle Unabhängigkeit gefunden, so kommt ein extrem wichtiger mentaler Schritt. Nun musst Du aktiv die Entscheidung treffen, Dich in Richtung finanzielle Unabhängigkeit zu bewegen. Das hört sich Larifari an, ist aber tatsächlich fast schon die halbe Miete. Nimm Dir einen ruhigen Moment und verinnerliche die Entscheidung finanziell unabhängig sein zu wollen und dafür zu arbeiten. Denn Dein Leben wird sich drastisch ändern, wenn Du es wirklich ernst meinst. Wenn Deine mentale Einstellung dem ganzen gegenüber stimmt, werden Selbstdisziplin und Motivation in Zukunft um einiges leichter zu erreichen sein.

Geldumgang für finanzielle Unabhängigkeit

Disziplin, Motivation und die richtige Einstellung allein werden Dich natürlich nicht in die finanzielle Unabhängigkeit tragen. Auch Dein Verhältnis zu Geld muss sich drastisch verändern.
Erst einmal geht es darum, Deine Ausgaben zu hinterfragen und zu senken. Schreib Dir alle Ausgaben eines Monats auf und reflektiere. Brauchst Du das Auto wirklich oder geht es auch mit dem Fahrrad? Welche Kosten hast Du, die nicht unbedingt notwendig sind? Auf was kannst Du verzichten?
Die Antwort ist, Du kannst auf alles verzichten, was Luxus ist. So zum Beispiel der Netflix oder Spotify Account, sowie die meisten Abos allgemein. Kündige alle, die Du nicht unbedingt brauchst. Das schließt auch das Fitnessstudio mit ein, wenn Du es nicht regelmäßig besuchst. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, um Deine Versicherungen durchzugehen und eventuell zu kündigen oder zu wechseln.

Minimalismus für finanzielle Unabhängigkeit

Als Nächstes geht es daran, Deinen Umgang mit Geld langfristig zu verändern und an Deine neue Situation anzupassen. Primär bedeutet das, dass Du Deinen Konsum stark einschränkst. Koche selbst, statt Essen zu gehen, trinke keine teuren Kaffees und kaufe anders ein. Supermärkte sind kalkuliert eingerichtet, nichts wird dem Zufall überlassen. Die teuersten Produkte stehen direkt auf Augenhöhe, in der Mitte des Regals. Lass Deinen Blick also ruhig mal nach unten wandern. Discounter-Produkte sind von genauso guter Qualität wie die meisten Markenprodukte. Dadurch, dass aber nicht so rigoroses Marketing betrieben wird, sind sie billiger.
Bevor Du die neue Jeans oder den Pulli kaufst, durchforste Deinen Kleiderschrank und den Keller und miste aus. Ein Trick: Lege ein paar Klamotten für einige Wochen weg und hol sie dann wieder hervor. Du wirst Dich fühlen, als hättest Du neu eingekauft.
Wir vergessen oft, dass wir im Überfluss leben. Der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit führt einem dies häufig vor Augen.

Rücklagen für Deine finanzielle Unabhängigkeit

Ebenfalls wichtig: schaffe Rücklagen für schlechte Zeiten. Idealerweise hast Du bereits zu Anfang eine gewisse Summe zur Hand, alternativ musst Du sie Dir in den ersten Monaten zusammensparen. Von Deinen Rücklagen solltest Du einige Wochen leben können, zumindest ein Monat Miete und Lebensunterhalt sollten drin sein.
Unterschätze die Relevanz von Rücklagen nicht. Jeder wird mal krank und es wird vielleicht Tage geben, an denen Du einfach müde und erschöpft bist und eine Pause brauchst. Durch Rücklagen verschaffst Du Dir die Freiheit, diese Pause nehmen zu können.

Sparen und Anlegen für die finanzielle Unabhängigkeit

Schließlich geht es daran, Deine Einnahmen zu sparen und das Ersparte anzulegen. Am besten ist hier ein diversifiziertes Portfolio, sprich, Du hast mehrere Investitionsquellen. So minimierst Du das Risiko viel Geld zu verlieren und erhöhst Deine Chance auf Gewinn.

Wir hoffen, Du hast nun einen guten Überblick darüber, was finanzielle Unabhängigkeit bedeutet und wie Du sie erreichen kannst. Hast Du Fragen oder Kommentare? Kontaktiere uns!

Dein MoneyMentor

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